Kohlenstoffanodenschrott
Kohlenstoffanodenschrott (CAS) ist ein Nebenprodukt, das beim Aluminium-Elektrolyseprozess entsteht, wenn nach Ablauf ihrer Nutzungsdauer in der Reduktionszelle Reststücke von vorgebackenen Kohlenstoffanoden zurückbleiben. Diese Rückstände weisen einen hohen Gehalt an gebundenem Kohlenstoff, einen geringen Aschegehalt und eine ausgezeichnete elektrische Leitfähigkeit auf, was sie zu einem wertvollen Sekundärrohstoff für verschiedene metallurgische Anwendungen macht.
Kohlenstoffanodenschrott wird häufig als Kohlenstoffzusatz und Brennstoff in Branchen wie der Stahlherstellung, Gießereien und der Ferrolegierungsproduktion verwendet. Er hilft dabei, den Kohlenstoffgehalt zu kontrollieren, die metallurgischen Eigenschaften zu verbessern und die Gesamtproduktionskosten zu senken. Je nach Verarbeitungsmethode kann CAS in verschiedenen Qualitäten, Größen und Reinheitsgraden geliefert werden, um spezifischen industriellen Anforderungen gerecht zu werden.
Anwendungsbereiche sind unter anderem:
- Kohlenstoffadditiv in der Stahl- und Ferrolegierungsproduktion
- Schmelz- und Raffinationsprozesse
- Brennstoff für Drehrohröfen und Hochöfen

